Claudia Juretzko-Schroll

Atemtherapie Kinder und Jugendliche

 

Vorgehensweise:

In der atemtherapeutischen Arbeit mit Vorschulkindern (ab 4 Jahre) arbeite ich nach gestalttherapeutischen, am Spiel orientierten Grundsätzen:

Atem und Spiel haben vieles gemeinsam: Beide werden aus dem Moment heraus kreiert, beide können Zeit- und Raumgrenzen auflösen, Spiel und Atem sind Vermittler zwischen Innen und Außen. Im Spiel findet das Kind Anschluss an die ihm innewohnenden Selbstheilungskräfte. In das, vom Kind initiierte Spiel, flechte ich atemtherapeutische Impulse ein. Das Kind übernimmt „Übungsangebote“ spielerisch. Eine Abwehr gegen das Üben kann auf diese Weise meist umgangen werden.

In den Angeboten für Jugendliche geht es darum, Neugier und Bewusstheit für den eigenen Körper und seine Gesundheit zu erwecken. Anhand von eigenen schriftlichen Aufzeichnungen entwickelt der Jugendliche ein Gefühl für Selbstmanagement und Eigenverantwortlichkeit für sein körperliches und seelisches Gleichgewicht.

 

Indikationen:

  • Asthma
  • Krebserkrankungen mit Beeinträchtigung der Atmung und Körperwahrnehmung
  • Entwicklungsverzögerungen bei Frühgeborenen
  • traumatische Übererregung bei Frühgeborenen
  • Bewegungsunruhe und Konzentrationsschwäche, ADHS
  • funktionelle Atemnot und Stimmstörungen
  • psychische Belastungen wie Ängste, Leistungsdruck
  • Tic

 

Angebote:

Einzel- und Kleingruppenarbeit

  • Atemmassage und Atemkörperbehandlung
  • manuelle Therapie, basale Stimulation, cranio-sakral Techniken
  • ganzheitliche Asthmaschulung einschließlich Elternberatung
  • psychomotorische Bewegungsangebote
  • senso-motorische Bewegungsangebote
  • Entspannungstechniken
  • kreative gestaltungstherapeutische Medien wie Ton, Farben, Holz, um die Ausdrucksfähigkeit eines Kindes zu stärken.